Den Fersensporn ganzheitlich behandeln

Es tut sehr weh, wenn man insbesondere morgens die ersten Schritte macht. Die Ferse fühlt sich an wie Schmirgelpapier und stechende Schmerzen entlang der Fußaußenkante und Ferse lassen uns zu Zehenspitzengängern werden. Treppensteigen abwärts ist besonders peinsam und erfordert eine gewisse Technik, um nicht zu stolpern.

Die Schulmedizin stützt sich mit Gebrüll auf die arme Ferse, empfiehlt Stoßwellen- oder sogar niedrig dosierte Röntgen-bestrahlung, spritzt Cortison in den schmerzhaften Bereich oder versucht mit Zinkleimverbänden den entzündeten Fersenbereich ruhigzustellen. Es gibt kurzzeitige -eher an eine Betäubung erinnernde- Besserungen. Die Ursache wird mit diesen Behandlungsformen nicht tangiert.

Und die Ursache liegt häufig in einer Fehlbelastung der Achillesferse, welche sich auf die Sehnenbereiche der Fußsohle auswirkt. Die Sehnen, die an der Ferse ansetzen, werden so belastet, dass es sie fast aus dem Knochenansatz herausreist. Dies führt zu entzündlichen Knochenwucherungen -als Dornfortsätze der Ferse im Röntgenbild zu sehen- und Schwellungszuständen.

Die AORT-eine manuelle Schmerztherapie- ist eine sehr wirkungsvolle Methode, akute und chronische Fersenbeinschmerzen, die durch einen Fersensporn ausgelöst werden, zu behandeln. Man dehnt die Wadenmuskulatur, was anfangs etwas schmerzhaft sein kann, entastet die Sehnenbereiche und sofort stellt sich ein fast befreites Laufgefühl ein.

Die häufigsten Ursachen eines Fersenspornes sind: Fehlstellungen infolge falscher oder zu hoher Einlagen in Schuhen, Beckenschiefstände oder Fehlhaltungen beim Gehen, Zustände nach Verstauchungen, Traumen und Unfällen.
In der Regel kommt man mit 2 Behandlungen aus. Dabei werden alle an der Ferse ansetzenden Muskelgruppen gelockert und die Sehenansätze zur Ferse hin können sich entspannt ausheilen. Verstärkt wird die Behandlung durch häusliche Übungen, wo man die Ferse tiefstellt.

Ergänzt wird die Behandlung durch die lokale Anwendung von Traumeelsalbe® und Traumaplant® mit Beinwellextrakten.

Posted on November 5, 2018 in Dr. Schlett informiert, Gesundheitstips

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